Mahalo ist Hawaianisch und heißt “vielen Dank”. Es ist aber auch eine Suchmaschine die sich zum Indizieren und Ranken nicht auf einen Algorithmus sondern auf menschliche Editoren verlässt.
Zwar gibt es laut Mashable schon mindestens zehn andere Suchmaschinen die Websites händisch bewerten (lassen), dennoch glauben einige an den Erfolg von Mahalo.
So zum Beispiel Kelvin Newman. Für Musiker, Schauspieler und andere Promis soll die erste Ergebnisse wesentlich informativer sein als Googles und wenn man sich die Yahoo Top Suchbegriffe von 2006 anschaut oder regelmäßig ein Auge auf Google Hot Trends wirft weiß man, dass diese zu den häufigsten Suchanfragen gehören.
Ein weiterer Voreteil von Mahalo.com liegt darin, dass die Seite (bis jetzt) komplett frei von Spam ist und die SERP für Produkte nicht von Preisvergleichen dominiert werden.
Sehr gut gefällt mir die Präsentation der Suchergebnisse, die es locker mit der Universal Search von Google und Ask 3D aufnehmen kann.
Dennoch wird Mahalo langfristig den Weg des Open Directory Project gehen. Entweder die Spammer rennen ihnen die Bude ein oder die Verwaltung wird so groß und unübersichtlich, dass sie sich selbst im Weg steht.
Kleiner Nachtrag: Bei Erich habe ich gerade gelesen, dass bisher “nur” die 4.000 wichtigsten Suchbegriffe bei Mahalo vorhanden sind. Bis Ende des Jahres sollen es 10.000 werden.