Der Bund finanziert Wikipedia

28.06.07, von nXplorer

Die SERP Dominanz von Wikipedia ist auch am deutschen Bund nicht verübergegangen. Mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz soll die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) die Inhalte über nachwachsende Rohstoffe, regenerative Energien und alternative Energiequellen überarbeiten.

Bisher nicht vorhandene oder nur knapp formulierte Artikel sollen von Experten ergänzt werden.

Auf der einen Seite finde ich es gut, dass Experten für die Weitergabe ihres Wissens entlohnt werden, andererseits halte ich es auch für bedenklich, wenn der Staat Einfluss auf ein UGC Projekt nimmt. Ich kann nur hoffen, dass hier keine politische Propaganda betrieben werden soll und das auf der andern Seite auch niemand versucht wertvolle Inhalte zu löschen nur weil sie von Vater Staat kommen.

Das Statement von Wikipedia sieht so aus:

Gerade weil es das weltweit erste öffentlich geförderte Projekt zur Verbesserung der Wikipedia ist, werden wir gerne unseren Teil dazu beitragen, dass es ein voller Erfolg wird

Wikimedia-Vorsitzender Kurt Jansson

Ranking-Konzept-Autor nXplorer Dieser Artikel wurde am 28.06. 2007 von nXplorer geschrieben.
2 Kommentare bisher • RSS-Feed für KommentareTrackBack URI
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  • rob says:

    hm. naja einerseits gut, da das projekt von spenden lebt. andererseits schon irgendwie merkwürdig. aber vllt nur paranoid :)

  • ziele24 says:

    Das Ministerium von H. Seehofer (CSU) kann noch in BadenWürttemberg viel lernen:
    Bei einer Internetabstimmung zur Reform der Hauptschule des SWR waren die Ergebnisse gegen Kultusminister Rau (CDU) so schlecht, dass der stellvertretende Pressesprecher der CDU-Landtagsfraktion zu folgender Manipulation griff:
    Er schickt E-Mails an “Gleichgesinnte” mit der Aufforderung, hier ein Votum für die Maßnahmen von Herrn Rau abzugeben, da das Ergebnis für ihn katastrophal war. So wurde ein Ergebnis gefälscht: Vor dem Eingriff stand das Votum 44:56 gegen den Kultusminister, nach der E-Mailaktion 54,4:45,6 für ihn.
    Meine Meinung:
    Wenn die Politik schon soweit ist, dass sie ihre Spitzenleute durch Arglist
    puschen muss ist es an der Zeit, diese Politiker zu entlassen.
    Bei uns in Baden-Württemberg waren die Kultusminister eh schon immer Abschiebeposten, ich erinnere an Frau Schavan und Herrn Mayer-Vorfelder.

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