Nachdem John Chow seine 5 Anforderungen an ein Affiliate-Programm formuliert hat um zu zeigen warum er Amazon nicht bewirbt hat der Problogger Darren Rowse mit 9 Gründen geantwortet, warum es sich lohnt Amazon Affiliate zu werden. Ranking Konzept hat für euch beide Sichweisen betrachtet.
Stein des Anstoßes war Why I Am Not An Amazon.com Affiliate / What To Look For When Choosing An Affiliate Program To Join.
Contra Amazon (John Chow)
- Schlechte Bezahlung
Mit 4% von einem Buch welches im Schnitt $15 kostet müsste man 167 Bücher verkaufen um eine Auszahlung von $100 zu bekommen. - Nicht kostenlos
Das Einkaufen bei Amazon ist nicht kostenlos, es entstehen direkt Kosten und das drückt die Conversion Rate. PPs deren Ziel kostenpflichtig ist sollte man nur bei sehr guter Provision bewerben. - Nicht exklusiv
Bücher kann man überall kaufen, nicht nur bei Amazon. Generell sollte man Produkte die man an jeder Ecke erhalten kann nicht im Netz bewerben. - Kein Passives Einkommen
Bei Amazon bekommt man nur eine einmalige Vergütung. Life Time Provisionen sind langfristig interessanter, da sie über einen langen Zeitraum für Einkünfte sogar ohne das man aktiv etwas dafür tun muss. - Zielgruppenordientiert
Ja, es gibt bei Amazon Bücher zu jedem erdenklichen Thema aber die anderen Punkte werden nicht erfüllt.
Und hier kommt die Antwort: 9 Reasons Why I AM An Amazon Affiliate.
Pro Amazon (Darren Rowse)
- Vertrauen
Amazon ist ein etablierte Marke der viele Menschen vertrauen. Außerdem sind viele potentielle Käufer bereits mit dem Bestellprozess bei Amazon vertraut. - Provision
Natürlich sind 4% von $10 nicht sehr viel aber es gibt auch teurere Produkte wie $5.000 Kameras oder %25.000 Traktoren. Außerdem steigt in vielen Bereichen die Provisionsrate auf bis zu 8,50% wenn man genug Leads pro Monat hat. - Leute kaufen mehr als 1 Produkt
Wer bei Amazon ein Buch kauft bestellt meist gleich mehrere Produkte. Das Spektrum reicht von anderen Büchern über Kosmetik bis hin zu Elektronikartikeln. Man verdient an allen Produkten die innerhalb von 24 Stunden gekauft werden. - Einfache Integration
Die Amazonwerbung lässt sich sehr einfach integrieren und für WordPress gibt es sogar fertige Plugins. - Zahlungsmethoden
Neben Geld kann man sich auf in Waren auszahlen lassen und so die Affiliate-Einnahmen direkt in Werbeaktionen stecken. - Kleinvieh macht auch Mist
Gerade wenn man im Affiliate-Sektor anfängt kann man sich seine Einkommensmöglichkeiten nicht frei aussuchen und freut sich schon über $100 alle paar Monate. - Langzeigtverdienst
Wer jede Woche einen Affiliate Link auf Amazon setzt hat nach einem Jahr mehr als 50 Wege von sich zu Amazon geschaffen und alle können täglich Einkünfte bringen. - Urlaubszeit ist Amazonzeit
In den Ferien und besonders an Weihnachten steigen die Möglichkeiten mit Amazon zu verdienen um bis zu 100% an. Wer schlau ist plant im Voraus. - Produktvielfallt
Amazon bietet Produkte für beinahe jedes Thema und jede erdenkliche Zielgruppe. Wer kein passendes PP findet oder nicht dutzende kleiner, spezialisierter Partnerprogramme bewerben möchte wird bei Amazon glücklich.
Das waren 5 Gründe gegen und 9 für Amazon, wobei Darrens 5. Grund totaler Quatsch ist, denn das Geld kann ich auch bei Amazon ausgeben wenn es vorher auf meinem Konto landet. Die Gebühren die man dadurch eventuell spart dürften kaum ins Gewicht fallen.
Ich selbst habe noch nicht viel mit Amazon gemacht aber mich interessiert eure Meinung: Bewerbt ihr Amazon und wenn ja wie? Nur Relevance-Ads oder auch direkte Produktlinks? Vielleicht sogar die neuen Vorschaulinks? Konntet ihr ähnliche Erfolge erzielen wie Darren Rowse?
Dieser Artikel wurde am 30.06. 2007 von nXplorer geschrieben.
Ich nehme am Amazon Affiliate Programm teil – habe allerdings noch keine Umsätze damit generiert. Dies liegt allerdings primär daran, dass ich Amazon fast garnicht verlinke.
Von fest in Seitentemplate eingebundenen Relevance Ads halte ich auf Grund des Ad-Blindness Effekts und der geringen zu erwartenden Provision beim Lead nicht sonderlich viel. Der User sieht “ah wieder Amazon-Werbung” und ignoriert die Angebote.
Erwähnt man allerdings ein Produkt, das auf Amazon käuflich ist und verlinkt dieses direkt, kann dies sicherlich zu der ein oder anderen Conversion führen, wenn man ausreichend Besucher hat.
Dass der Cookie nur 24 Stunden Lebensdauer hat spricht allerdings wirklich gegen das Programm. Andere Partnerprogramme haben da erheblich längere Fristen.
Ich bewerbe noch teilweise Amazon, aber auch nur aus dem Grund, weil ich zu faul bin es auszubauen. Die Einkünfte sind extrem spärlich gegenüber anderen Affiliates und seit dem Amazon bei Astore den Link auf die eigene Seite auf nofollow gesetzt hat, ohne darüber zu informieren, ist das Vertrauensverhältnis gegenüber Amazon bei mir auf null gesunken. Anlocken und dann Fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Nö, nö. Amazon ist für mich ein ganz klares don’t go!
Danke für die gute Übersicht bzw. deren Übersetzung.
Ich denke, dass Amazon wesentlich seriöser und nutzbringender als die meisten anderen Affili-Sachen verwendet werden können.
Beispielsweise thematisch passende Bilder in einer kleinen Zufallsschleife mit einer persönlichen Kurzwertung schaue ich mir immer gerne an.
Wenn es also nicht zu werbemäßig werden soll, ist meines Erachtens Amazon immer einen Blick wert.
Ich bewerbe Amazon eigentlich nur mit direkten Produktlinks auf http://www.arachnophilia.de/de/buecher
Die Produktinformationen beziehe ich direkt über die Amazon-API.
Von Amazons Relevance-Ads halte ich nicht viel, die Conversion-Rate ist einfach miserabel. Da spare ich mir die Banner-Plätze lieber für die eBay Relevance-Ads, wo ich für jeden Klick (!) schon 15 Cent erhalte.
Also ich bewerbe Amazon erst eine kurze Zeit, konnte aber schon eine Umsätze verbuchen. Ich finde das schwerste an der ganzen Sache ist es die richtigen Produkte herauszusuchen. Das wird erst noch eine Zeit dauern bis ich die Suchgewohnheiten analysiert habe.
Auf welchen Content zugegriffen wird kann man auch super mit google analytics herausfinden und dann sein Amazon darauf abstimmen.
Es kommt drauf an, welches Buch man bewirbt. Ich empfehle unbedingt Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht. Habe noch nie ein Produkt bei Amazon beworben, welches so hohe Konversionsraten hat. Einfach eine Seite über den Polizei Einstellungstest anlegen und dann einen direkten Produktlink setzen, die Konversionsrate liegt manchmal bei über 15 % ! Da kann Google AdSense nicht mehr mithalten, wie das Buch abgeht.
Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Da ich Bücher in meinem Shop nicht mehr vorrätig haben wollte habe ich die Amazon Banner in eine Rubrik direkt eingebaut.
http://www.tischtennis.biz/buecher-videos.html
Ich sehe das allerdings eher als Service. Verdient habe ich bisher fast nichts. Man muß dazu sagen, daß ich an den Büchern vorher auch nicht viel verdienen konnte. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich die Bücher über einen Großhändler beziehen mußte.
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Also ich kann jeden nur zu Amazon raten. Klar, prozentmäßig gibt es bessere Programme. Aber meiner Meinung ist der Faktor “Trust” / Vertrauen bei Amazon mit Abstand am besten.
Danke für die gute Übersicht. Ich denke doch dass die Vorteile überwiegen – frei nach dem Motto “Kleinview macht auch …”.
Ich bin mit meinem Amazon aStore http://www.marken-boxershorts.de ganz zufrieden – Wirklich bringen tun es aber andere Affili-Projekte..
Also meine Erfahrungen mit dem aStore sind eher schlecht, schlechtes Design und unproffesionelle Aufteilung lassen den aStore ehre wie Werbung wirken… was er natürlich ist, aber ich denke mit einer besseren Aufmachung könnten alle mehr davon haben…
Viele Grüße