Durch Mark bin ich auf die Yigg Gruppe AntiSEOismis vs SEOismus gestoßen in welcher es um den Kampf zwischen Suchmaschinenoptimierern und deren Gegner sowie um das Sammeln von Vorurteilen geht.
Viele der Vorurteile über das Zuspammen der Suchmaschinen mit sinnlosen Inhalten treffen auf die Black Hats sicher zu aber Abzock-Sendungen dürfen doch mittlerweile sogar im TV gezeigt werden und die dortigen Moderatoren werden von der Öffentlichkeit auch nicht gehasst.
Wenn ich einen betrunkenen und furzenden Elch im Fernsehen zeige, der in einem Whirlpool sitzt und God Save The Queen singt und dazu den passenden Klingelton verkaufe ist das ein ordentlicher Job und wenn ich das gleiche im Netz mache bin ich ein geldgeiler Spammer der die Leute abzocken möchte?
Natürlich gibt es auch Seos die ihren Kunden zu viel Geld aus der Tasche ziehen aber auch das ist in anderen Branchen nicht anders. Wie viel Geld wurde noch mal für den Spruch Du bist Deutschland bezahlt? Und wie teuer war das passende Logo? Wer eine Dienstleistung bezahlt und das Ergebnis (bessere Positionen + mehr Besucher) nicht kontrolliert ist selbst schuld.
Ein weiteres zutreffendes Vorurteil ist, dass 90% der Seos keinen Plan von Suchmaschinenoptimierung haben. Das ist so wie mit den Webmastern vor einigen Jahren. In den 90ern war jeder den man im Netz getroffen hat selbstständiger Webmaster, hat aber eigentlich noch die Schulbank gedrückt oder von der Sozialhilfe gelebt.
Heute gibt es eben tausende von Pseudo-Seos und statt Sozialhilfe beziehen sie Hartz4 und trollen sich in großen Seo-Foren anstatt mal ein paar Experimente durchzuführen oder ihre Projekte für richtige Keywords nach oben zu bringen.
Und dass die Leute die damals das Webdesign wirklich beherrscht haben heute gutes Geld als Designer verdienen können will wohl niemand bestreiten. Und so wird es auch mit den Seos sein. Langfristig entwickelt sich hier ein ganz normaler Service-Beruf.
Dieser Artikel wurde am 03.07. 2007 von nXplorer geschrieben.