Rory Cellan-Jones hat bei BBC.co.uk die Frage gestellt wie viele seiner Online Freunde wohl echt sind. Grund für den Verdacht ist, dass es Unternehmer gibt die so beschäftigt sind, dass sie einen Assistenten dafür bezahlen sich bei Diensten wie FaceBook oder MySpace für sie auszugeben, ihr Profil zu pflegen und aktiv an Konversationen teilzunehmen.
In Deutschland ist eigentlich jeder IT Unternehmer bei Xing vertreten und wenn jemand viele bestätigte Kontakte hat, sehr schnell auf Nachrichten reagiert und an diversen Gruppen und Diskussionsforen partizipiert hinterlässt er einen besseren Eindruck als jemand der nur einmal pro Woche die neuen Nachrichten in seinem Account checkt.
Die Zahl der Leute für die sich dieser Aufwand lohnt dürfte relativ gering sein, denn es muss ja auch Briefings geben damit nicht jemand anruft und sagt, „darüber haben wir vor 30 Minuten bei Xing geredet“ und der Betroffene weiß davon nichts.
Ich bin zwar überzeugt davon, dass viele Corporate Blogs sich professioneller Blogger inkognito an Board holen aber bei sozialen Netzwerken kann ich es mir noch nicht so recht vorstellen.
Seid ihr anderer Meinung oder werdet vielleicht sogar selbst gedoubelt? Ich warte jetzt auf ein Angebot aus China mich 24/7 (in drei Schichten) bei Second-Live zu vertreten.
Dieser Artikel wurde am 04.07. 2007 von nXplorer geschrieben.