Würden unbekannte Buchautoren mehr Geld verdienen wenn sie ihre Inhalte online stellen?

04.07.07, von nXplorer

Aaron Wall hat die These aufgestellt, dass viele Buchautoren so wenig Geld verdienen, dass vermutlich mehr für sie drin wäre wenn sie ihren Content online stellen würden.

Der Grund ist, dass man ihm für das Veröffentlichen seine SEO Book so wenig geboten hat, dass es sich nicht mal gelohnt hätte das Buch mit PPC Anzeigen zu bewerben.

I have made more in a day than what they were offering me as down payment for writing the book. And they wanted me to do all the book marketing as well, for no further compensation unless I sold enough books to make the hot books lists. It didn’t help that my profit margins from a book sale would have been less than what I pay for a click.

Wenn man sich jetzt überlegt wie viel Zeit und Arbeit in so manche Bücher fließt, die es nie in die Bestseller Listen schaffen (und daher ihre Autoren auch nicht reich machen) ist es vermutlich wirklich so, dass man online mehr verdienen kann.

Das gilt nicht unbedingt für Romane aber wenn ein Sachbuch statt in geringer Auflage (und daher zu hohem Preis, was die Verkaufszahlen nochmals drückt) kostenlos online verfügbar wäre könnte man mit AdSense sicher viel Geld machen.

Natürlich hat man am Anfang Ausgaben: Es muss ein Design her welches zum Thema passt, die Werbung prominent aber nicht zu aufdringlich integriert und weder Usability noch Seo-Gesichtspunkte außer Acht lässt.

Mit ein bisschen Promotion in den passenden Online-Gemeinden (Foren, Blogs, Themengruppen in Social-Networking Sites) und Linkbait (Yigger und die Blogosphäre lieben „How To“ Artikel) sollte es dann auch keine Probleme mit dem natürlichen Linkwachstum geben.

Wer Vergleichbares vor hat sollte schon vor Start ein thematisch passendes Blog einrichten und versuchen sich in der Szene zu etablieren.

Ein gutes Beispiel ist das Handbuch der Suchmaschinenoptimierung von Johannes.
Ich habe dort in einem Unterkapitel einen Link und das ist (neben Suchmaschinen) einer der konstantesten und besten Trafficbringer für die verlinkte Seite. Und das obwohl es erst der 14. Link auf der Seite ist und man sechs Bildschirmlängen scrollen um ihn zu sehen. Ihr seht: Der Jojo scheint dort ordentlich Traffic drauf zu haben.

Also, falls jemand eine Diplom- oder Doktor-Arbeit rumfliegen hat und damit etwas Geld verdienen möchte ohne gleich unter die Buchautoren zu gehen: Fleißig das Seo News Blog lesen, etwas lernen und dann eine AdSense Seite daraus basteln.

Ranking-Konzept-Autor nXplorer Dieser Artikel wurde am 04.07. 2007 von nXplorer geschrieben.
3 Kommentare bisher • RSS-Feed für KommentareTrackBack URI
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  • Horst says:

    Vergiss es. Ich hab’s so gemacht. Zwar verdiene ich mit AdSense dort mehr als mit dem zusätzlichen Verkauf der Bücher, aber ich gebe fast das gleiche wieder für AdWords aus, um überhaupt Besucher zu bekommen.

  • Axel says:

    Die Idee finde ich auch gut, wobei das Thema schon viele internetaffine Leute treffen muss, sonst hat man wenig Traffik = geringe Einnahmen.
    Da kommt eine Diplomarbeit, die ein komplexes und für viele uninteressantes Thema beinhaltet, sehr schlecht weg. Wobei sich Themen wie Computer und Internet sich lohnen können. Guter und aktueller Content ist nach wie vor der Bringer. :-)

  • Maria says:

    Ich glaube an den Erfolg der Ebooks.
    Es gibt viele erfolgreiche Beispiele, die davon gut leben können.

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