Gestern habe ich das AdSense Team noch gelobt und jetzt das: Henry und Wilson, ein erfolgreiches Zwillingspaar, wurde aus AdSense gekickt. Der Gesamtverlust aller Accounts beläuft sich auf etwa 200.000 Dollar.
Außer der Standardantwort ungültige Klicks gab es von Google bisher keinen Kommentar. Die beiden Streiten das natürlich ab und haben keine Erklärung für das was geschehen ist.
Ich ziehe daraus für mich vier Schlüsse:
- Wer wirklich erfolgreich ist und öffentlich darüber berichten will, also den eigenen Erfolg thematisiert (John Chow, Shoemoney) sollte aufpassen, dass Neider nicht herausfinden können mit welchen Seiten er sein Umsätze erwirtschaftet.
- Wenn mein AdSense Einkommen in einer Region von Hunderttausend Dollar ist, dann würde ich ein Script einsetzen welches einem User nach x Klicks keine Anzeigen mehr zeigt (kann AdLogger das nicht?) um Fakeklicks zu erschweren.
- Man darf sich nie (NIE!) auf eine einzige Einnahmequelle verlassen.
- Lasst euch verdammt noch mal eure AdSense Einnahmen sofort auszahlen. Mögliche Ersparnisse durch Steuern oder Kursschwankungen der Währungen sind das Risiko nicht wert alles zu verlieren.
AdSense Alternativen
Die Jungs steigen zwar jetzt auf diverse AdSense Alternativen (AdBrite, YPN, Valueclick, Bidvertiser, Kontera Ads, Text Link Ads) um aber selbst in Kombination mit ihren anderen Afffiliate Einnahmen kommen sie monatlich auf nicht viel mehr als das, was AdSense ihnen an einem Tag beschert hat.Natürlich dauert es passende Affiliatewerbemittel einzubinden da man im Gegensatz zu AdSense nicht auf jede Seite den gleichen Code packen kann sondern für einzelne Unterseiten individuelle Angebote auswählen muss (via AdSense Geschichte).
Dieser Artikel wurde am 12.07. 2007 von nXplorer geschrieben.
ich hoffe fuer die beiden, dass sie nicht den fehler gemacht haben die kohle zu verprassen.
So wie ich das verstanden habe war das doch die höhe, die die jeden Monat bekommen haben – kann man sich mehrfach in einem Monat Schecks schicken lassen?
Google hat etwas gegen AdLogger. Laut Google soll AdLogger nicht vor Klickbetrug schützen, sondern eher dazu dienen, das Klickverhalten der User auszuspionieren, um sodann die Anzeigen der Plazierung und auch dem Inhalt nach anzupassen.
Lustig oder? Selbst wenn man sich schützen möchte, kann einem schon einmal der Spieß umgedreht werden.
Na, das mit dem Klickbetrug durch andere glaube ich so nicht. Ich vermute eher, dass die ein Netzwerk hatten, mit denen sie viel Traffik auf schlechte Contentseiten geschickt haben.
Wobei dein Punkt 3 wirklich wichtig ist und am Besten immer sauber bleiben.