Die 7 Millionen XboX Live Kunden haben 45 Millionen virtuelle Einkäufe im Wert von 125 Million Dollar getätigt. Bei den über das Live System vertriebenen Produkten handelt es sich hauptsächlich um kleine Updates, Patches und Erweiterungen.
Die Zahlen wurde im Rahmen der E3 bekannt gegeben und sind ein schlechtes Omen für Geschäfte und Online Shops die sich auf den Verkauf von PC- und Video-Spielen spezialisiert haben.
Im PC-Bereich verfolgt Valve (Half Life 1&2, Counter-Strike, Day of Defeat) mit der Steam Plattform seit 2003 ein ähnliches Prinzip wie Microsoft mit XboX Live. Nicht nur zum Herunterladen der Updates sondern auch zum Starten eines Spiels muss der Steam-Client laufen. Bereits erworbene Spiele können mit Hilfe des CD-Keys an einen Steam-Account gebunden werden, neue Spiele kann man direkt über Steam saugen.
Von solchen System profitieren sowohl die Hersteller (mehr Verkäufe durch besseren Kopierschutz und höhere Einnahmen durch direkten Kontakt zum Endverbraucher) als auch die Kunden (niedrigere Preise da Kosten für Logistik und Vertrieb entfallen).
Dieser Artikel wurde am 13.07. 2007 von nXplorer geschrieben.