Microsoft ist sich ziemlich sicher, dass Google auf dem mobilen Sektor keine Chance hat doch in Japan hat G schon den ersten großen Coup gelandet.
Aus der New York Times (via):
“How many products, of all the Google products that have been introduced, how many of them are profit-making products?” [Bill Gates] asked. “They’ve introduced about 30 different products; they have one profit-making product. So, you’re now making a prediction without ever seeing the software that they’re going to have the world’s best phone and it’s going to be free?”
Herr Gates mag damit recht haben, dass Google Schwierigkeiten mit einem möglichen gPhone bekommen könnte. Doch durch die Verbindungen zu Apple und deren iPhone, das YouTube Handy von LG und die mobilen Versionen fast aller Dienste hat Google gute Chancen mobil Fuß zu fassen.
In Japan startet der Mobilfunk Anbieter KDDI, bekannt unter der Marke au, einen auf GMAil basierenden E-Mail Dienst welcher über ein klassisches Webinterface und eine speziell auf mobile Nutzer zugeschnittene Benutzeroberfläche verfügt.
Auf dem japanischen Handymarkt hat au einen Martkanteil von 29%. Von diesen 28,1 Millionen Kunden sind 24,1 in der Lage den Webservice auch zu nutzen. Damit sind 25% aller japanischen Mobilfunkkunden potentieller Nutzer des neuen Dienstes welcher, abgesehen vom Logo, identisch zu GMail ist.
Die Zusammenarbeit zwischen KDDI und Google begann vor etwa einen Jahr mit einer speziellen Suchbox auf dem EZWeb Mobile Internet Portal welche spezielle EZWeb Suchergebnisse mit denen der Google Websuche gemischt und diese über einen speziellen Viewer zugänglich gemacht hat.
Microsoft versucht den gemütlichen Riesen zu spielen der fest im Sattel sitzt. Doch momentan sehe ich eher die Gefahr, dass eher MS als G in die Bedrouille geraten wird. Sobald der Traffic günstig genug ist (warum will Google wohl eine eigene Mobilfunk-Lizenz?) werden viele Windows Mobile User auf die Mobile-Web-Aps von Google zugreifen um E-Mails zu schreiben, Feeds zu lesen und Adressaten zu verwalten.
Und dann wird bei der nächsten Generation von mobilen Betriebssystemen für Windows Mobile das Killer-Argument wegfallen, dass man nur dort alle vertrauten Anwendungen bekommt. Die Google Aps laufen nämlich auf jedem OS welches einen modernen Browser hat.
Dieser Artikel wurde am 31.07. 2007 von nXplorer geschrieben.