Kommentarspam von Sebastian Foss

10.08.07, von Julian

Jeder kennt die Problematik, dass gerne in Kommentaren sinnfreie Texte hinterlassen werden, die mittels bestimmter Keywords auf externe Seiten verlinken.

Nun hat es ein Mensch auf die Spitze mit dem Kommentarspam getrieben:

Sebastian Foss

Udo im lawblog und mario sixtus in zwei teilen haben sich bereits mit der Materie intensiv beschäftigt.

Frechheit ist einfach, dass der Sebastian Foss auch noch dreist das Programm verkauft!

Egal.
Emotionen zügeln,
Puls wieder in den normalen Bereich bringen…

Stefan Voss ist mit seinem Programm Blog-Blaster verantwortlich für eine Menge ungeliebten Content in den Blogs. Er bietet auf seiner Website an, dass er Werbung auf etwa zwei Millionen Blogs schalten kann.

Interessanterweise, so wie Mario herausgefunden hat, behauptet Stefan Foss dreist:

We only post ads on blogs whose owners gave us their permission.

Haben wirklich alle zugestimmt?

Die Gegenbeispiele häufen sich, aber der Anwalt von Stefan Foss behauptet, dass die Einverständniserklärungen vorliegen.

Wer rausfinden möchte, ob er mit seinem Blog auch in der Kommentarspam-Liste steht, einfach eine Mail an blog-blaster@sixtus.org schicken. In der Mail nur den Blog-Namen und die URL in den Betreff schreiben. Dann gibt Mario, wenn er zeitlich nicht zu eingespannt ist, eine Antwort mit einem Screenshot.

Mal schauen wie die Sache ausgeht.
Eine Abmahnungsflut über diverse Anwälte wäre interessant…

Ganz ehrlich, schnell eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen und dem Menschen mal mit allen verfügbaren Registern einen vor den Latz knallen!

Ranking-Konzept-Autor Julian Dieser Artikel wurde am 10.08. 2007 von Julian geschrieben.
2 Kommentare bisher • RSS-Feed für KommentareTrackBack URI
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  • [...] oder so ähnlich lauten einige Beiträge aus der Blogosphere. Es geht um ein Tool welches an gut 2 Mio Blogs automatisch ein Kommentar Werbung [...]

  • Quix0r says:

    Finde ich ziemlich dreist, zu behaupten, die Blog-Inhaber hätten (geht auch durch Stillschweigen???) alle dem Spam, pardon kommerziellen Werbeeinblendungen zugestimmt. Ich jedenfalls nicht und wenn ich herausbekomme, dass mein Blog dort gelistet ist, muss ich mir was einfallen lassen…

    Vielleicht sollten wir eine Art Initiative gründen, die die ahnungsloseren Blogger aufklärt (nicht rechtlich, außer wir finden einen Anwalt, der sich mit der Materie auskennt), was so “schlimm” an dem Kommentarspam ist.

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